Buchweizen

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Gesunde Pfanne

Wissenswertes über Buchweizen

Geschichte des Buchweizen

Wahrscheinlich wurde Buchweizen zuerst in China Lebensmittel verwendet, die Pflanze ist seit dem 8 Jahrhundert vor Christus nachweisbar. 

Er wurde der Ukraine bis nach Sibirien angebaut und schaffte es im Mittelalter bis nach Westeuropa. Dort wird Buchweizen seit dem 13 Jahrhundert in den Niederlanden und im Norden Deutschlands angebaut. 

Im 14. und 15. Jahrhundert weitete sich der Anbau bis nach England aus, wo er als arme Leute Essen galt. Später wurde die Pflanze in Nordamerika nach frischer Rodung angebaut. 

In Deutschland wurde die Kultivierung von Buchweizen seit dem 19. Jahrhundert reduziert und im 20. Jahrhundert beinahe komplett gestoppt. 

Inhaltsstoffe Buchweizen

Nährwerte pro 100 g Buchweizen / Buchweizenkörner getrocknet 

Makronährstoffe

  • Kalorien 340 kcal 
  • Eiweiß 9-11 g
  • Fett 1,7 g
  • Kohlenhydrate 72 g
  • davon Zucker 1 g
  • Ballaststoffe 4 g

Mikronährstoffe / Mineralstoffe / Spurenelemente 

(mit nennenswerten Mengen)

(Milligramm mg & Mikrogramm µg)
  • Magnesium 85,0 mg
  • Kalium 324,0 mg
  • Phosphor 254,0 mg
  • Eisen 3.200,0 µg
  • Zink 2.500,0 µg
  • Mangan 2.000,0 µg
  • Kupfer 900,0 µg

Vitamine

(mit nennenswerten Mengen)

(Milligramm mg & Mikrogramm µg)
  • Vitamin B1 (Thiamin) 240,0 µg
  • Vitamin B2 (Riboflavin) 150,0 µg
  • Vitamin B3 (Niacin, Nikotinsäure) 2.900,0 µg
  • Vitamin B5 (Phantothensäure) 1.200,0 µg 
  • Vitamin B6 (Pyridoxin) 580,0 µg

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Ist Buchweizen ein Getreide ?

Buchweizen gehört zu den Knöterichgewächsen (Polygonaceen) und ist somit kein Getreide. Da die Buchweizenkörner wie Getreide zu Mehl zermahlen werden können, nennt man die Pflanze scheinbar ebenso Weizen. Und “Buch” weil die kleinen Körner wie Bucheckern aussehen. 

Wie verwendet man Buchweizen ?

Der Buchweizen Geschmack ist nussig und leicht süßlich. Das Buchweizenmehl an sich ist noch nicht richtig backfähig, man muss erst klebereiweiß (gluten) hinzufügen um damit ein Brot zu backen. 

Aus Buchweizenkörner lässt sich Buchweizengrütze zubereiten. Buchweizengries lässt sich gut mit Milch aufkochen und aus Buchweizenmehl lassen sich Pfannkuchen und Muffins backen. 

Die beliebtesten Buchweizen Rezepte 

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Ist Buchweizen gesund ?

Die Früchte des Knöterichgewächs sowie das daraus gemahlene Buchweizenmehl sind definitiv Nahrhafte Lebensmittel. Es sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten in einem Eiweißgehalt von ca. 10 % und verschiedene lebenswichtige Mineralstoffe. 

Darunter kommt vor allem Kalium, Magnesium und Kalzium in nennenswerten Mengen vor. 

Die stark bindenden Kohlenhydrate sorgen für eine schnelle und länger anhaltende Sättigung. Für wen das schwer vorzustellen ist, der kann den Versuch machen einen Pfannkuchen aus Weizenmehl mit einem Pfannkuchen aus Buchweizenmehl vergleichen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass man feststellen wird vom Buchweizenpfannkuchen früher satt zu sein. 

Da das Pseudogetreide / Scheingetreide von Natur aus glutenfrei ist, können Menschen mit Weizen Unverträglichkeit Mahlzeiten mit Buchweizen besser vertragen. Der Blutzuckerspiegel soll nach dem Verzehr ebenso nur langsam ansteigen. 

So gesehen ist das Gewächs mit seinen Buchweizenkörnern eine durchaus interessante Nahrungsquelle die gesund sein könnte. 

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Ist Buchweizen ungesund ?

Leider hat Buchweizen und somit auch Buchweizenmehl einen Nachteil. In den Randschichten der Körner befindet sich nämlich ein Pflanzenstoff Namens Fagopyrin. Dieser Stoff steht im Verdacht allergische Reaktionen hervorzurufen.

Bei der Verwendung von ungemahlenen Buchweizenkörnern hat man jedoch die Möglichkeit durch Waschen mit heißem Wasser in einem Sieb, diesen möglichen Schadstoff zu reduzieren. 

Es wird auch vermutet, dass das Fagopyrin beim Erhitzten zerstört wird, so könnte man beim Backen von Muffins oder Pfannkuchen den Stoff unschädlich machen. 

Doch es könnte noch eine weitere mögliche Gefahr in Buchweizenerzeugnissen lauern .. 

Bei Kontrollen wurden öfter Spuren von Tropanalkaloiden gefunden. Dies sind Pflanzengifte welche beispielsweise durch den Wildwuchs von Stechapfel in Buchweizen Feldern vorkommen können. 

Bei der Ernte landet der Stechapfel dann in der Charge und kann eine Kontamination mit Tropanalkaloiden verursachen. 

Allerdings können Tropanalkaloide durch Erhitzung kaum zerstört werden. 

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Quellenangaben / Literatur 

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