Schneller Kokosmilchreis mit weniger Kalorien für Sportler

Kokosmilchreis Rezept Vegan Mango

Howdy Partner, heute hab ich was frisches auf den Tisch aufgetischt, es ging nicht anders, ich musst dieses Rezept herausbekommen und für zu Hause optimieren.

Neulich war ich bei Dean & David und wurde mit leckerem cremigen Kokosmilchreis dazu verführt mehr zu essen als ich eigentlich wollte.

So hab ich nun mehrere Kilo Milchreis bzw. Rundkornreis gekauft und mich in die Versuchsküche eingeschlossen. Und siehe da, vegan, zuckerfrei (kein Haushaltszucker), laktosefrei und wunderbar ist nun endlich das Rezept jetzt da.

Das ist was für Arbeit und unterwegs … 

Wenn du dieses Rezept nun ausprobieren solltest, wirst du merken, dass Milchreis nicht unbedingt eine Süßspeise ist, die man nur als Dessert essen kann.

Ebenso ist kein Haushaltszucker notwendig um ordentlich Geschmack zu erzeugen.

Dieses Kokosmilchreis Rezept lässt sich einfach und gemütlich in einem Topf zubereiten und die anspruchsvolle Hauptaufgabe besteht aus klassischem Umrühren und nebenbei das Handy in der Hand zu halten. Das Zweite ist dabei nicht nötig, ergibt sich aber meistens von selbst.  

Sobald du mit Kochen fertig bist, kannst sofort gierig losnaschen und den Rest nach dem Abkühlen in Behälter oder leere Gläser verpacken.

Der Milchreis hält sich nämlich gut im Kühlschrank und schmeckt sogar kalt. Somit hast du für die kommenden Tage was für´s Frühstück, die Mittagspause oder den kleinen Hunger zwischendurch vorbereitet.

Muss ich jetzt immer das Gleiche essen oder was?

Außerdem kannst du leicht für Abwechslung sorgen, indem du jedesmal anderes Obst hinzugibst und hast so nie das Gefühl schon wieder dasselbe zu essen. 

Beliebte vegane Reis Rezepte

Nährwerte für ca. 1 Portion (nur Milchreis)

672
Kalorien

71 g
Kohlenhydrate

33 g
Fett

7 g
Protein

Schneller Kokosmilchreis mit weniger Kalorien für unterwegs

5 from 1 vote
Rezept von Yasty Chef Gang: Hauptspeise, NachtischKüche: Frühstück, Pause, SnackSchwierigkeit: einfach
Portionen

3

Portionen
Vorbereitungszeit

10

minutes
Kochzeit

20

minutes
Kalorien

797

kcal

30

minutes

Schnelles glutenfreies Kokosmilchreis Rezept ohne zugesetzten Zucker, mit weniger Kalorien und mehr Eiweiß für Fitness, Figur und Sixpack.

Zutaten

  • 250 g Rundkornreis bzw. Milchreis

  • 0,5 L Wasser und 0,7 L Kokosmilch

  • 80 g Xylit oder 100 g Erythrit

  • 1 Prise Salz

  • 1 Messerspitze Stevia

  • 1 TL Bourbon Vanille Pulver oder paar Tropfen Vanille Aroma

  • Für die Soße (optional)
  • 100 g frische oder gefrorene Früchte pro Portion (Himbeeren, Erdbeeren oder Mango)

  • 1 Messerspitze Stevia

Zubereitung

  • Wasser mit Xylit, Stevia und Salz zum köcheln bringen. Dann den Reis dazu geben und ca. 10 min köcheln lassen bis das Wasser fast verschwunden ist.
  • Nun die Kokosmilch reingeben und ca. 10 min köcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren und den Herd nur auf geringer Stufe erhitzen, da der Reis leicht anbrennen kann.
  • Vanille unterrühren, Herd ausschalten, einen Deckel drauf geben und 10 min bei Resthitze quellen lassen.
  • Du kannst den Milchreis einfach so essen und mit etwas Zimt bestreuen. Für eine Fruchtsoße musst du pro Portion 100 g Frucht mit etwas Stevia pürieren und dann über den Milchreis geben.

Tipps

  • Wenn du TK Früchte verwendest, dann solltest du diese ein paar Stunden vorher auftauen lassen. Bei Mangos solltest du aber lieber frische Ware verwenden.
  • Um den Eiweißgehalt zu erhöhen kannst du etwas veganes Protein mit Vanille Geschmack oder Whey Protein mit Vanille Geschmack in den Milchreis geben, bevor du ihn quellen lässt. Möglicherweise wird er aber dadurch fester, daher dosiere langsam. 
Kokosmilchreis mit Mango

Mehr Tipps und Wissen zu diesem Kokosmilchreis Rezept

Darum erspart es dir Arbeit

Das Rezept sich gut zum vorbereiten bzw. für das Meal Prepping, da es im Kühlschrank gut haltbar ist.

Es verliert nicht an Geschmack und lässt sich auch gut überall mit hinnehmen und genießen ohne aufzuwärmen. Alles was du dir einpacken musst, ist ein Löffel.

Warum es gesünder ist 

Im Gegensatz zu einem fertigen industriell hergestellten Milchreis hast du hier selbst die Kontrolle über den zugefügten Zucker. Besser gesagt, du bestimmst, ob Zucker weggelassen wird oder durch Xylit ersetzt wird.

Die rohen Beeren verfügen noch über Vitamine und mehr Mikronährstoffe, denn bei Fertigprodukten werden meist nur gekochte Früchte verwendet.

Im Vergleich zu Äpfel, Bananen oder Mangos, lassen sich Beeren wie Himbeeren, Blaubeeren der Erdbeeren im Rohzustand länger frisch halten. Sie werden nicht braun oder verlieren an Geschmack.

Am Tag darauf ist der Geschmack bei pürierten Himbeeren beispielsweise immer noch der Gleiche, wie am Tag davor. Ebenso das Aussehen. Jedoch solltest du sie dann nicht länger als 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, da es sonst säuerlich wird. 

Weitere Erfahrungswerte aus meiner Vielzahl an Versuchen das Kokosmilchreis Rezept zu optimieren: 

  • Mit Vollkorn-Reis funktioniert es nicht so gut. 
  • Himbeere mit Kokosmilch mixen war ein guter Gedanke, aber in der Praxis hat es nicht gut geschmeckt. Also nur pure Himbeeren drüber geben. 
  • Süßen ist sinnvoll, aber nicht nötig. Entweder ganz wenig Stevia oder Xylit. 
  • Wasser unbedingt weglassen bei den Fruchtsoßen bzw. den pürierten Beeren, denn die Früchten besitzen selbst genug Wasser. 
  • TK Früchte bzw. Beeren unbedingt auftauen lassen, TK Mangos schmecken meist schon schlecht wenn man sie kauft. Da Mango an der Luft oxidiert schmecken aus meiner Erfahrung gefrorene Mango-Würfel meist etwas seltsam. 
  • Welche Kokosmilch habe ich verwendet? Es war die Aroy-D Kokosmilch welche man in der Gastronomie verwendet (mit ca. 19% Kokosöl), diese führte auch zu den folgenden Nährwerten pro 100 g Kokosmilchreis > 672 KCAL | P = 8 g | K = 70 g | F = 33 g. Ich habe das Thema für mich noch offen gelassen den Fettgehalt zu reduzieren. Man könnte zum Beispiel den Anteil an Kokosmilch reduzieren und das Wasser erhöhen, jedoch drängt sich dann die Frage auf wie es dann schmeckt. 
  • Der trockene Milchreis hat ein hohes Quell-Potenzial, welches ich mehrmals unterschätzt habe. So hab ich mehrmals naiv 500 g trockenen Milchreis in einen Topf gegeben, weil es ja nach nicht viel aussieht. Aber ich musste dann immer wieder feststellen, dass der Milchreis Unmengen an Flüssigkeit aufsaugt bis er endlich weich und fertig ist. So wird am Schluss schnell eine monströse Menge Milchreis produziert mit der man glatt einen Straßenstand eröffnen könnte. Bedenke als 500 g Flüssigkeit auf 125 g trockenen Milchreis. Allerdings lässt es sich gut im Kühlschrank aufbewahren und über die Woche verteilt essen und auch kalt genießen und mitnehmen. So betrachtet können wir den Straßenstand wieder abbauen. 
  • Was Gewürze angeht ist mein Gaumen der Meinung Vanille wäre hier gut. Jedoch sollte man vielleicht zurückhaltend mit Zimt sein. Zumindest wenn man vorhat den Kokosmilchreis mit Beeren zu essen, sollte man den Zimt vielleicht weglassen. Denn ich habe es probiert und irgendwie empfand ich den Zimt sehr irritierend – er passte einfach nicht. Macht man aber den Milchreis mit Apfel oder Kirschen, dann könnte er als Gewürz wiederum sehr angebracht sein. Mit Vanille kann man aber Nichts verkehrt machen. 
  • Vergiss andere Milch-Alternativen wie Mandelmilch oder ähnliches! Ich habe es mehrmals probiert und das Ergebnis war immer enttäuschend. So sollte Milchreis nicht schmecken, ich musste mich zwingen ihn zu essen. Milchreis scheint ein Gericht zu sein, dass nur mit Kuhmilch oder Kokosmilch und Wasser gekocht werden möchte. Mögen wir ihm diesen Wunsch erfüllen. 
  • Kann man alle Früchte für den Kokos Milchreis verwenden ? So dachte ich zuerst auch, aber bereits bei der Mango wurde ich skeptisch. Sicherlich sieht sie cool aus auf dem Bild und bei Dean & David ist die Kombination ziemlich beliebt. Allerdings bereitete mir laut meiner Zunge die Kombination mit Beeren, insbesondere Himbeeren einen erheblich besseren Genuss Moment. Ich würde sagen die natürliche Säure in den Himbeeren erzeugt einen starken Kontrast zu dem milden Kokos-Milchreis. Dagegen schmeckt Mango plötzlich etwas lasch. Doch jeder möge selbst herausfinden, wobei sich seine Geschmacksknospen am meisten winden. 
  • Ein banaler aber umso mehr fataler Küchen-Fehler passierte mir als ich einmal den hölzernen Kochlöffel im Topf liegen ließ, als der Reis am Quellen war. Denn durch regelmäßiges Kochen mit Zwiebeln, hatte der Kochlöffel viel Zwiebel-Geschmack aufgenommen und nun etwas davon an meinen Milchreis abgegeben. Beim probieren des Kokosmilchreis konnte ich tatsächlich eine leichte note von gedünsteten Zwiebeln herausschmecken, was irgendwie so gar nicht gepasst hat. 
  • Dient Milchreis nur als Süßspeise oder Dessert? Ich würde sagen nein, denn die Variante ohne zugesetzten Zucker hat nicht mehr Kohlenhydrate als eine Pizza. Es sind zwar keine Tomaten dabei, aber als sättigende Mahlzeit zur Mittagszeit lasse ich den Kokosmilchreis vollkommen gelten.
  • Sind Cashewmus und Mandelmus auch Optionen für den Milchreis? Leider nein, die schmackhaften veganen allround-Talente haben hier ausnahmsweise mal ein Gericht gefunden mit dem sie nicht optimal kompatibel sind. Auch hier ist es wieder die Kokosmilch und die Kuhmilch, die den typischen erwünschten Milchreis Flavour bringen. Die beiden ersteren Varianten können dabei absolut nicht heranreichen. Obwohl der Gedanke nett ist, damit den Eiweißgehalt zu erhöhen.
  • Sollte man noch irgendwie Butter dazugeben um den Geschmack zu verbessern ? Naja, wenn man dürr wie ein Spargel ist, dann macht das vielleicht sein. Aber rein zur Geschmacksverbesserung trägt es hier nicht mehr besonders bei. Bei Reisgerichten mit Gemüse hingegen trägt es viel zur Verbesserung des Geschmacks bei. Allerdings ist der Fettgehalt schon hoch genug. Man würde hier am falschen Ende ansetzen. Also lass mal Butter bei die Fische.
Yasty Chef Matthias Müller - Koch für gesunde Rezepte und Ernährungspläne

Hier kocht und schreibt Matthias Müller (gelernter Koch) | mehr erfahren >>

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