Kürbis-Rezepte: Darum solltest du öfter Kürbis kochen!

Einfache Kürbis Rezepte
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In diesem Beitrag erfährst du welche Vorteile Kürbis hat und warum du öfter Kürbis-Rezepte zubereiten solltest. Warum Kürbis beim Kochen seine Vitamine nicht verliert. Außerdem praktische Rezeptideen, mit denen du ohne großen Aufwand regelmäßig genussvolle Gericht zubereiten kannst.

02 Rezept Kürbis Curry Mit Spinat (6)

Warum gekochte Kürbis-Rezepte immer noch eine gute Quelle für Vitamine sind und warum garen manche Vitamine erst richtig freisetzt

Ist gekochter Kürbis gesund ? 

Laut einer Studie Italienischer Forscher im ‘’Journal of Agricultural and Food Chemistry’’ gehen wertvolle Vitamine eines rohen Gemüses beim kochen oder braten nicht zwangsläufig verloren. Ganz im Gegenteil: In Sorten wie dem Kürbis, der Karotte oder dem Brokkoli stieg die antioxidative Gesamtleistung, die nachweislich gesundheitsfördernd ist durch das Kochen sogar deutlich an. Dabei spielt natürlich die Dauer eine entscheidende Rolle. Zu langes Kochen trägt dann wieder dazu bei, die antioxidative Gesamtleistung wiederum abnehmen kann. 

Um die Nährstoffe und Vitamine erhalten zu können, müsste für jedes Gemüse eine eigene, optimale Zubereitungsart gewählt werden. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass das Kochen, Backen oder das kurze Anbraten in einer Pfanne schonende Methoden zur Zubereitung sind. Dabei sollten bestimmte Kürbis-Rezepte so kreiert werden, dass beispielsweise das Wasser in dem der Kürbis gekocht wird, nicht weggeschüttet, sondern mitverarbeitet wird.

Die allermeisten Kürbis-Rezepte auf dieser Seite sind auf die maximal schonend- und gesundheitsfördernde Zubereitungsart ausgelegt. 

Fazit: Durch das kochen werden Zellwände aufgebrochen und die in ihnen liegenden Inhaltsstoffe herausgelöst. Antioxidative Substanzen können dadurch erst freigesetzt oder sogar neu gebildet werden. Die optimale Nahrungszubereitung kann die Qualität deutlich verbessern.

Kürbis Rezepte aus dem Ofen

Kürbis-Rezepte aus dem Ofen sind ein gutes Beispiel für die schonende Zubereitung. Es entsteht beim Backen zumindest kein großer Verlust von wichtigen Nährstoffen aufgrund von Abtragung durch Wasser. 

Es bleibt so gut wie alles im Gericht, da kein Wasser zum Garen verwendet wird, das nachher weggeschüttet wird. Im Vergleich zum Dampfgaren werden weder durch ausströmenden Dampf oder abtropfendes Wasser vom Gemüse weggetragen.

Rezept: Kürbis Curry mit Spinat

Rezept: Kürbis Curry mit Spinat

5 from 1 vote
Rezept von Matthias Gang: Mittagessen, AbendessenKüche: veganSchwierigkeit: einfach
Portionen

3

Portionen
Zubereitungszeit

10

minutes
Kochzeit

15

minutes
Kalorien pro Portion

590

kcal
Protein

19

Gramm
Fett

32

Gramm
Kohlenhydrate

54

Gramm
Total time

25

minutes

Dieses Kürbis Curry zählt zu den Gerichten die dir den Alltag einfacher machen. Hierbei kannst während der Zubereitung alles in einen Topf geben und hast wenig schmutzige Küchengeräte. Wenn vom Curry was über bleibt, dann lässt sich direkt im Topf kühl stellen. So kannst du später schnell eine weitere Portion davon aufwärmen.

Zutaten

  • 1 EL Öl wie Kokosöl

  • 1 Stück helle Zwiebel

  • 2 Stück 2 Knoblauchzehen

  • 2 EL Curry

  • 400 ml Kokosmilch

  • 350 g Kürbis frisch

  • 500 ml Gemüsebrühe

  • 2 EL Tomatenmark

  • 200 g rote Linsen

  • 50 g Spinat Blätter

  • 1 Prise Salz

  • 20 g frischer Koriander (optional)

Zubereitung

  • Stell einen mittelgroßen Topf auf und erhitze ihn auf ungefähr mittlerer Stufe. Gebe nun das Öl hinzu, damit es langsam schmelzen kann. Es sollte nicht zu heiß werden.
  • Schneide die Zwiebeln und die Knoblauchzehen in Würfel und gib sie in den Topf. 
  • Schneide den Kürbis in Erbsengroße Stücke. Die Schale kannst du für das Kürbis-Curry auch dran lassen, wenn du magst.
  • Gib nun das Curry-Gewürz auf die Zwiebeln und den Knoblauch. Rühre alles um und füge dann die Kürbiswürfel direkt hinzu. Lass alles etwas anbraten, bis es eine leichte goldbraune Färbung bekommt.
  • Nun kannst du die Kokosmilch, das Tomatenmark und die Gemüsebrühe aufgießen. Dafür kannst du Brühpulver mit Wasser anrühren, Gemüsefond kaufen oder selbstgemachte Brühe verwenden.
  • Nun wartest du kurz bis es kocht. Bis dahin hast du einen Moment Zeit,  um die roten Linsen mit einem Sieb unter fließendem Wasser zu waschen. Gib dann die Linsen zum Kürbis in die Gemüsebrühe hinein. Jetzt darf alles 15-20 Minuten kochen.
  • Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, kannst du den Herd ausschalten. Dann gibst du noch Salz und den Spinat hinzu. Heben den Spinat und richte das Kürbis-Rezept am besten in einem Tiefen Teller oder einer Schale an.
  • Wenn du Lust und Zeit hast, dann rupfe noch etwas Koriander-Blätter ab und streue sie über das Curry.

Tipps

  • Wenn du dieses Kürbis-Rezept mit etwas weniger Kalorien zubereiten möchtest, dann könntest du auch nur die Hälfte der Kokosmilch verwenden. Die Kokosmilch ist die Zutaten in diesem Gericht, die die höchsten Kaloriendichte hat. Danach hat jeder Portion nur noch 450 kcal anstatt 590.

Hokkaido Kürbis Rezepte

Es ist gut möglich, dass Gerichte bei deren Zubereitung die Kürbisse püriert werden, die mit dem größten gesundheitlichen Potenzial sind. Da das Garen, das zerkleinern und die Zugaben von ein klein wenig Fett, die Verfügbarkeit von Vitamin-A maximal erhöhen sollten.

Kürbis Kalorien und Nährwerte

Nährwertepro 100 g
Kalorien27
Eiweiß1,5 g
Kohlenhydrate5 g
davon Zucker3,5 g
Fett0,5 g
Ballaststoffe1,5 g

Kürbis Kochen und zubereiten

Wie steht’s um die Schale beim Butternut-Kürbis

Die Schale des Butternut-Kürbis ist essbar, sowie die vom Hokkaido-Kürbis. Aber egal wie lange man den Butternut kocht oder im Ofen verweile lässt, die Schale wird kaum richtig weich. Aus dem Grund wird oft entweder weg geschält oder nach dem Pürieren durch ein Sieb gelassen und herausgefiltert. 

Grundsätzlich ist es reine Geschmackssache. Die Schale hat Ballaststoffe und wäre damit ernährungsphysiologisch sinnvoll im Essen. Jedoch ist ein Kürbisgericht ohne Schale für gewöhnlich besser in der Konsistenz. Es kommt auch darauf an was man für ein Rezept kocht. Ein Ofenkürbis sieht ohne Schale ein wenig nackt aus und ein gefüllter gebackener Butternut-Kürbis sollte besser eine Schale haben. 

Konsistenz nach Bedarf 

Kürbis hat die tolle Eigenschaft, dass er nicht zu weich ist, sobald er durch gegart ist. Im Vergleich zu Süßkartoffeln hat er noch etwas Biss und lässt sich gut mit anderem Gemüse in der Pfanne wenden, ohne gleich zu zerfallen. Süßkartoffeln hingegen werden schnell sehr weich und sind oft schon sofort Püree, sobald sie durch sind. 

Jedoch lässt sich auch hier die Konsistenz anpassen und steuern. Denn je länger man gart, desto weicher wird es. Ofenkürbis ist nach 20 min oft schön bissfest und kann bereits gegessen werden. Wer ihn aber weich mag, lässt ihn einfach noch eine Weile vor sich hin backen. 

Welche Gewürze passen zu Kürbis 

Kürbisse können sehr vielfältig gewürzt sein und harmonieren mit unterschiedlichen Aromen. Dabei kommt es auf die restlichen Zutaten und darauf, ob man beispielsweise ein Pfannengericht oder einen Kuchen backen möchte.

Curry Als Gewürz Für Kürbis @ New Africa Stock.adobe.com
Foto: ©womue @stock.adobe.com

Von Pfeffer, Chili, Muskat, Zwiebelpulver, Kurkuma und Knoblauch bis hin zu typischen Back-Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Piment und Nelken trifft man grundsätzlich die richtige Wahl.

Auch gewöhnliche Curry-Mischungen bewirken für gewöhnlich schon eine gute Kombination. Etwas Kokosmilch, Butter, Nussmuse oder Mozzarella Käse heben das Aroma bei jedem Kürbisgericht erst richtig hervor.

“Als Geheimtipp würde ich Curry verwenden”

Dirk Schneider, CEO von Azafran

Fett oder Fettquellen sind besonders bei Kürbis-Rezepten eine wichtige Zutat. Es dient als Geschmacksträger und macht es erst möglich das fettlösliche Pro-Vitamin-A effektiv zu resorbieren. Da im Gemüse selbst so gut wie kein Fett enthalten ist, ist darauf umso mehr zu achten, ein bisschen Fett im Rezept zu berücksichtigen. Erst dann entsteht ein Geschmackserlebnis und Vitamin-A kann von Körper besser aufgenommen und resorbiert werden.

Kräuter runden den Geschmack ab

Da das Gemüse an sich eher langweilig schmeckt, sollten die richtigen Kräuter nicht fehlen. Auch wenn der eigene Geschmack nicht gerade für eine großes Geschmackserlebnis sorgt, schmeckt ein gut gewürztes Kürbis-Gericht, trotzdem einzigartig gut. 

Küchenkräuter wie Petersilie, Rosmarin, Thymian oder Koriander verleihen den Gerichten erst das gewisse Etwas. Dabei können Rosmarin und Thymian zum Backen oder Braten hinzugefügt und mit gegart werden. Petersilie und Koriander hingegen machen sich am besten, wenn sie frisch gehackt über das fertige Kürbisgericht gestreut wird. 

Dabei ergänzen sich diese Kräuter mit Gewürzen wie Pfeffer, Knoblauch, Chili und Muskat. Die Gewürze für Backrezepte wie Zimt und Nelken, sollte man dann mit Minze zusammenbringen, um damit nachher einen Kürbiskuchen zu garnieren. 

Oft eignen sich pikante und dominante Kräuter und Gewürze sehr gut, da das Fruchtfleisch an sich wenig aussagekräftig schmeckt. 

Welche Vitamine hat der Kürbis?

Ein handelsüblicher Kürbis besteht zu etwa 90% aus Wasser und ist somit ideal für eine kalorienreduzierte Diät geeignet. Neben wichtigen Vitaminen wie dem Beta-Carotin, Vitamin E und C, Vitamin B1 B2 B6 und Folsäure, versorgt dich der Kürbis mit Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Calcium, Eisen und Zink. Dieser Vitamin- und Mineralstoffmix wirkt sich positiv auf deine Haut, Knochen und Nägel aus. Zusätzlich verbessert das Beta-Carotin, dass oft auch in der Lebensmittelindustrie als Naturfarbstoff Anwendung findet die Sehkraft unserer Augen. 

Beta-Carotin verfügt über antioxidative Eigenschaften und ist eine Vorstufe vom Vitamin A. Die Vitamine, die in einem Kürbis stecken sind größtenteils fettlöslich. Das bedeutet, dass der Körper zusätzlich eine kleine Menge an Fetten benötigt um die Vitamine aufnehmen und verarbeiten zu können. 

Nur dann entfalten sie ihr volles Potenzial und wirken sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Wenn du also vorhast eines meiner gesunden und vollwertigen Kürbis-Rezepte nachzukochen, stell sicher, dass du eine geringe Menge an gesunden Fetten mit einplanen kannst.

Sind Kürbiskerne auch gesund?

Kuerbiskerne Als Gesunder Snack @ Womue Stock.adobe .com 1 1
Foto: ©New Africa @stock.adobe.com

Die kleinen dunkelgrünen Kerne des Kürbisses sind wahre Nährstoffbomben. Sie sind reich an lebenswichtigen Vitaminen wie Magnesium, Eisen, Selen und Zink. Sie enthalten getrocknet auf 100g knapp 600 kcal mit einem Eiweißgehalt von 25 g. 

Essentielle Aminosäuren in Kürbiskernenpro 100 g
Isoleucin126 mg
Leucin126 mg
Lysin126 mg
Methionin126 mg
Phenylalanin126 mg
Threonin223 mg
Tryptophan223 mg
Valin223 mg

Damit eignen sie sich hervorragend als kaloriendichte Eiweißquelle in einer High Protein oder LowCarb Ernährungsform oder zur aromatischen Verfeinerung von Kürbis-Rezepten aller Art.Kürbiskerne nicht wegwerfen!

Die im Fruchtfleisch liegenden Kerne können bei einer Ofentemperatur von 150 Grad Celsius für 20 Minuten auf einem Backblech ausgelegt und getrocknet werden. 

Zu beachten ist, dass die Kerne nicht übereinander oder nah gedrängt aneinander angeordnet werden, da die heiße Luft diese womöglich nicht gleichmäßig trocknen kann

Kuerbiskerne Trocknen Im Backofen @knelson20 Stock.adobe .com 1
Foto: ©New Africa @stock.adobe.com

Weshalb macht uns Kürbis so satt?

Der Kürbis ist durch eine Vielzahl von Ballaststoffen, genauer gesagt weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile die im Körper aufquellen, ihr Volumen vergrößern und somit den Magen füllen ein wahrer Sattmacher. Aufgrund dessen ist der Kürbis in einigen Diäten und Kürbis-Rezepten ein wichtiger Bestandteil. 

Ein ebenfalls wichtiger Grund für die gute Sättigung sind die im Kürbis enthaltenen komplexen Kohlenhydrate. Diese lassen den Blutzuckerspiegel langsam und konstant ansteigen. Das Fruchtfleisch des Kürbisses weist auf 100g nur geringe 27 kcal auf und eignet sich ideal für die Verarbeitung zu einer vitamin- und nährstoffreichen Suppe oder Püree. 

Woher kommt der Kürbis?

Der Kürbis ist zusammen mit der Bohne und dem Mais einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich kommt er aus den tropischen Regionen Zentralafrikas und ist vor einiger Zeit mit der Meeresströmung nach Südamerika gelangt. Von dort an gehörte der Kürbis zu einem beliebten Handelsgut und verbreitete sich durch die Seefahrt schnell in aller Welt. Schließlich fand er auch bei uns in Europa zahlreiche Fans sowie Einzug in einige traditionell Deutsche Kochbücher die damals mit tollen Kürbis-Rezepten erweitert wurden. 

Archäologen gehen Anhand von Funden davon aus, dass der Flaschenkürbis wie wir ihn kennen bereits vor 12.000 Jahren in Peru, vor 9.000 Jahren in Mexiko und vor 5.000 Jahren in Ägypten bekannt war. 

Ernährungsexperten und Botaniker nennen die Pflanze mit den größten Beeren und Samen unserer Pflanzenwelt auch Panzerbeere. Der deutsche Name leitet sich vom lateinischen Corbis = Korb, Gefäß ab. Mit einem Wassergehalt von über 90% gehört der Kürbis neben der Tomate und der Gurke zu den Wasserreichsten Gemüsearten. 

Er gehört zu der Art des Fruchtgemüses und ist deshalb einjährig und einhäusig, was bedeutet, dass sich auf einer Pflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten befinden. Die Geschlechter sind anhand der größe des Fruchtansatzes zu unterscheiden. Die weiblichen Blüten werden von Insekten bestäubt, meist handelt es sich dabei um Bienen

Eignet sich Kürbis für LowCarb

In der Low Carb Ernährungsform orientieren wir uns meist an Gemüsesorten die weniger als 5g Kohlenhydrate auf 100g vorweisen. Mit durchschnittlich 5g Kohlenhydrate auf 100g gehört der Kürbis zwar nicht mehr so ganz in den LowCarb Bereich, kann dort aber durchaus Anwendung finden. 

Er punktet durch seine Vielzahl an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen auf dem Gebiet der Gesundheit und dem Wohlbefinden. Deshalb sind Kürbis-Rezepte wichtiger Bestandteil in unzähligen Kochbüchern.

Ist Hokkaido eigentlich gesund

Der Hokkaido gehört zu den wasserärmsten und dadurch nährstoffreichsten Kürbissorten der Welt und ist deshalb bei uns die bekannteste, in zahlreichen Kürbis-Rezepten genannte und meistverkaufte Sorte. 

Er ist unkompliziert in der Verarbeitung, da man die Schale problemlos verzehren und er in einer licht- und wärme geschützten Umgebung problemlos mehrere Monate gelagert werden kann. Der Hokkaido enthält neben vielen wichtigen Vitaminen und Mikronährstoffen auch eine hohe  Konzentration an Eisen. 

Dies begünstigt vor allem Frauen, da diese häufiger von einem Eisenmangel betroffen sind. 

Der runde, leuchtend orange Hokkaido ist der wohl am häufigsten angebotene Kürbis. Jedoch zählt er mit seinen 12 g Kohlenhydraten auf 100 g nicht mehr zu den LowCarb Gemüsesorten. 

Die Nährstoffe eines Hokkaidos auf 100g sind:

  • Fett: 0,5 Gramm 
  • Kohlenhydrate: 12 Gramm
  • Eiweiße: 1,7 Gramm

Was genau ist Kürbiskernöl

Das rot-braun schimmernde Öl, dass aus den gerösteten Kernen des Kürbisses gewonnen wird, ist eine wunderbare Allzweckwaffe in der Küche. Es eignet sich hervorragend zum verfeinern von Suppen, Salaten und Kürbis-Rezepten aller Art. 

Da es durch seine unverkennbar, aromatisch-nussige Note glänzt und eine hohe Konzentration an Vitaminen und weiteren gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen vorweisen kann, gehört das Kürbiskernöl zu den Spitzenreitern unter den Ölen. In ihm ist vor allem eine große Menge an Linolsäure und Vitamin E enthalten, dass unter anderem für die Regulierung des Cholesterinspiegels verantwortlich ist und einen rapiden Anstieg verhindern kann. 

Da das Kürbiskernöl einen niedrigen Rauchpunkt hat und sich bei zu starker Hitze zersetzt, eignet es sich nicht zum Backen oder Kochen. Wie einige andere Öle wird es ausschließlich zur aromatischen Verfeinerung und der Zugabe eines leichten nussigen Geschmacks genutzt. 

Der Lagerort sollte kühl und trocken sein, da es sonst rasch an Aroma und Inhaltsstoffen verlieren kann. Ich empfehle dir die Flasche oder Karaffe nach dem öffnen, gut verschlossen, stehend im Kühlschrank zu lagern und innerhalb der nächsten acht bis zwölf Wochen aufzubrauchen. Da es je nach Pressverfahren und Kürbiskern Sorte zu Unterschieden in der Haltbarkeit kommen kann, empfiehlt es sich das Öl vor Gebrauch zu überprüfen ob es bereits ranzig geworden ist.

Arten von Kürbissen

Mit weltweit mehr als 800 verschiedenen Sorten Speise- und Zierkürbissen (wissenschaftlich ‘’cucurbita’’ genannt), von denen etwa ein drittel essbar ist, gehören hierzulande nur eine Hand Voll zu unseren Lieblingen. Damit meine ich die allseits bekannten und auf unseren Tellern beliebten Hokkaidos, Butternuts und Uschiki Kuris, die hierzulande in den meisten Kürbis-Rezepten zu finden sind. 

Diese haben sich in den letzten Jahrzehnten durch eine große Menge an leckerem Fruchtfleisch und aromatisch nussigen Geschmack bewährt. Auch die Zubereitung der genannten Sorten wird durch eine essbare Schale erleichtert. 

Sobald diese gut durchgegart wurde, ist sie von unserem Organismus leicht zu verdauen und enthält wie das Fruchtfleisch wertvolle Inhaltsstoffe bereit. Kürbisse sind deutlich von Form, Farbe und vorallem Gewicht zu unterscheiden: So wurde von einem deutschen Landwirt im Oktober 2016 ein Weltrekord Kürbis herangezüchtet, der 1200 Kilogramm auf die Waage brachte.

Kürbis für Babys geeignet?

Der Kürbis ist seit vielen Jahren fester Bestandteil in der Ernährung von Kleinkindern und Säuglingen, ganz egal ob in Form von Brei oder FingerFood. Selbst die Lebensmittelindustrie setzt bei der Basis vieler Breie auf die vitaminreiche und äußerst bekömmliche Gemüsesorte. 

 Er eignet sich sich hierfür bestens, da er größtenteils Faserarm ist und somit in den ersten Jahren nach der Geburt einen Blähbauch, Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme vorbeugen kann. Darüber hinaus lieben Kinder den unverkennbar süßen Eigengeschmack des Kürbisgewächses, dass zusätzlich über einige, sich für Entwicklung begünstigende Vitamine verfügt. Die bekanntesten davon sind Beta-Carotin, Vitamin A, Zink, Selen und Eisen. Diese fördern eine optimale Blutbildung und begünstigen das Wachstum von Haaren und Nägeln. 

Die Umsetzung vieler Kürbis-Rezepte für Kinder setzt die Wahl eines frischen Kürbisses voraus, die in den Herbst- und Wintermonaten am ehesten erhältlich sind. Ein frischer Kürbis kann an seinem leicht hohl klingenden Ton beim Klopfen und seinem noch intakten Stil erkannt werden. 

Nur dann ist sichergestellt, dass der Kürbis sich im inneren nicht schon zersetzt hat und keine Bakterien durch den abgetrennten Stil in das innere gelangen konnten. Wenn diese Anforderungen erfüllt sind, ist der Kürbis durch seine leichte Zubereitung und dem tollen Geschmack ein wunderbarer Begleiter für alle Eltern und Feinschmecker. 

Sind Kürbis Gnocchis wirklich eine gute Idee?

Viele Menschen lieben Gnocchis und für Menschen die Kürbis Rezepte mögen, klingt Kürbis Gnocchis besonders spannend. Aber tatsächlich kann sich hinter diesem Rezept enormer Aufwand verbergen, der einem die Lust auf’s Kochen vergehen lässt. 

Vor kurzem habe ich eine Rezept dafür ausprobiert. Das Bild im Kochbuch sah sehr ansprechend aus, so wie das ja meistens ist. Die Arbeitsschritte waren kurz und knapp formuliert, darum hab ich keinen großen Aufwand erwartet. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt und verbrachte insgesamt 2 Stunden in der Küche bis ich am Tisch saß und meine Gnocchis endlich essen konnte. 

Das Rezept verlangte zuerst den Kürbis zu backen, dann den Teig in der Kitchen-Aid Maschine mit dem Rührhaken zu kneten und danach in eine Stange zu rollen. Soweit noch okay. Allerdings verlor ich bereits die Freude daran, als ich merkte wie weich die Nocken waren im Vergleich zu denjenigen aus Kartoffeln. Leider sieht man das am Bild nicht. Auch die Zugabe von Extra Mehl, hat es nur mäßig verbessert. 

Nun aber musste ich die Kürbis Gnocchis nochmal kochen. Ich mein, klar Gnocchis muss man kochen, aber das ist schon der zweite Garvorgang. Dabei haben sich die Nocken sehr ungleichmäßig verformt und sind dunkler geworden als auf dem Bild im Kochbuch. Ich muss zugeben, sehr ansprechend sahen sie nicht mehr aus. 

Als sie durch waren und an die Oberfläche kamen, habe ich sie mit der Schaumkelle abgesiebt. Jetzt musste sie nochmal gegart werden. Dabei konnte man sie entweder in der Pfanne mit etwas Öl anbraten oder im Ofen backen. Dabei haben wir schon den dritten Garvorgang. Nun kann ich mich entscheiden ob ich den Ofen nochmal anmache oder ob ich zusätzlich noch eine Pfanne verwende. 

Den Ofen habe ich leider schon ausgemacht, weil ich ihn nicht die ganze Zeit laufen lassen wollte. Also verwende ich jetzt die Pfanne. Mir wurde dabei klar, dass ich nachher einiges aufzuräumen habe, immerhin ist der Küchentisch voll mit Mehl. 

Als ich fertig war, musste ich feststellen, dass gut 2 Stunden vergangen sind und die ganze Küche geputzt werden muss. Außerdem bin ich etwas über mich selbst enttäuscht. Denn oft predige ich gesunde Ernährung und dass man weniger verarbeitetes Essen zu sich nehmen soll. Nun merke ich aber, dass ich den Kürbis stark verarbeitet habe. 

Ich habe mir vorerst vorgenommen dieses Kürbis Rezept nicht wieder zu kochen. Ich wünschte ich hätte einfach den Kürbis in Spalten geschnitten und simplen gebackenen Kürbis gemacht. Das geht auf jeden Fall schneller, hat weniger Kalorien und und macht weniger Arbeit. 

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